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Technische Universität Braunschweig | Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik
 

Ihr Spezialist
für neues Denken

Das IWF im Überblick

Soviel ist klar: Die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens ist für seine Konkurrenzfähigkeit, Wirtschaftlichkeit und damit das Bestehen am Markt von existenzieller Bedeutung. Schwieriger wird es, wenn es um die Frage geht: In welchen Unternehmensbereichen sind Innovationen denn wirklich wichtig? Reicht eine neue Technologie aus, um effizienter zu arbeiten? Muss die gesamte Prozesskette neu organisiert werden? Oder ist es vielleicht sogar das Produkt, das den Anforderungen der Kunden nicht mehr entspricht? Wir vom Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik (IWF) möchten Sie bei der Beantwortung dieser Fragen unterstützen.

Neue HalleDafür ist allerdings ein tiefer Einblick in die Strukturen des Unternehmens und ein umfassendes Verständnis für die Notwendigkeiten des Change Managements erforderlich. Denn Innovationen, das kann nicht nur neue Technik bedeuten, sondern auch neue Strukturen, Arbeitsabläufe oder Strategien für Unternehmen, und Produkte. Das IWF vereint deshalb alle wichtigen Forschungs- und Entwicklungsdisziplinen, die zur umfassenden Erneuerung produktionstechnischer Prozesse nötig sind: von den Fertigungstechnologien über Maschinen und Steuerungen, Handhabung und Montage bis zum Produkt- und Life-Cycle- Management.

Aufbauend auf jahrelangen Erfahrungen erforschen unsere Ingenieure und Wissenschaftler neue Basistechnologien, die branchenübergreifend zu neuen Fertigungsverfahren und Produktionskonzepten führen. In der modern ausgestatteten "Fabrik für die Forschung" am IWF arbeiten derzeit rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an aktuellen Problemstellungen für die produzierende Wirtschaft.


DetailZu unseren Kernkompetenzen zählen dabei:

  • Entwicklung neuer Maschinenkonzepte für die Handhabung, Bearbeitung und Montage
  • Antriebs-, Regelungs- und Steuerungstechnik
  • Adaptronische Systeme zur Reduzierung von Schwingungen
  • Qualitätsprüfung und -management
  • Prozess- und Informationsmanagement
  • Umweltorientiertes Produkt- und Produktionsengineering
  • Demontagetechnologien und Gestaltung von Retroproduktionssystemen
  • Mikrozerspanung und -montage
  • Hochgeschwindigkeits-, Hochleistungs- und Präzisionsbearbeitung
  • Entwicklung und Optimierung von Fertigungsverfahren für neue Werkstoffe
  • Holz- und Verbundwerkstoffbearbeitung

Forschung für die Zukunft
Die Abteilungen des IWF

Die Forschung am IWF gliedert sich in drei Abteilungen:
(Go Organisation)
(Go Forschung und Entwicklung)
Die Abteilung Fertigungsautomatisierung und Werkzeugmaschinen befasst sich mit der Entwicklung neuer flexibel konfigurierbarer Maschinen- und Steuerungskonzepte für die Handhabung, Bearbeitung und Montage. Die Abteilung Produkt- und Life-Cycle- Management konzentriert sich auf die Forschungsschwerpunkte Prozessorganisation, Qualitäts-, Informations- und Wissensmanagement, Produktbewertung, produktionsintegrierter Umweltschutz und Recyclingstrategien. In der Abteilung Fertigungstechnik wird die Zerspanung nahezu aller technischen Werkstoffe untersucht.

Maßgeblich beteiligt ist das IWF darüber hinaus an den von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingerichteten Sonderforschungsbereichen:

Detail

Nachhaltiges Produzieren
Ressourcenbewusste Kreislaufwirtschaft

Die Harmonisierung von Arbeit, Technik und Umwelt in der industriellen Produktion ist heute für die Gesellschaft das Innovationspotential schlechthin. Produktionskonzepte für das nächste Jahrhundert erfordern eine Vernetzung der Produktion im Sinne einer ressourcenbewussten Kreislaufwirtschaft. Intelligentes Management aller Prozesse im gesamten Produktlebenslauf und eine lern- und kommunikationsfähige Gestaltung und Organisation von Arbeit und Technik sind mittlerweile Schlüsselfaktoren für die Produktion der Zukunft. Dazu gehört auch die Beherrschung der Komplexität hochentwickelter, flexibler und umweltverträglicher Produktionstechniken.

HolzversuchsfeldDas erfordert:

  • Konzentration auf die Wertschöpfung
  • Vermeidung der Verschwendung von Ressourcen
  • Permanente Optimierung der Produktion
  • Sichere, beherrschbare Technologien
  • Humanzentrierung
  • Ganzheitliche Betrachtung und Optimierung der Stoffflüsse
  • Minimierung der "Life-Cycle-Costs"
  • Nutzung globaler Ressourcen
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Das IWF trägt mit der Erforschung und Entwicklung neuer Technologien und Verfahren, aber auch entsprechender Abläufe und Strukturen im Unternehmen dazu bei, diese drei Faktoren - Arbeit, Technik, Umwelt - unter wirtschaftlichen Aspekten in Einklang zu bringen. So leisten wir vom IWF unseren Beitrag für eine sichere Zukunft - von Mensch und Unternehmen gleichermaßen.

TU Braunschweig, Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik, Datum