


Die zunehmende Globalisierung, die rasanten
Entwicklungen in der Informationstechnologie, schnelle Prozess- und
Produktinnovationen sowie sich schnell verändernde Marktanforderungen bestimmen das
Unternehmensumfeld im 21. Jahrhundert. Die Berücksichtigung der
Auswirkungen von Produkten und Dienstleistungen über den gesamten
Produktlebenszyklus in den unternehmerischen Entscheidungsprozessen gilt
als eine zentrale Herausforderung. Lebenszyklusdenken (Life Cycle Thinking),
und die Anwendung von ganzheitlichen Managementsystemen soll helfen,
Prozesse, Produkte und Dienstleistungen hinsichtlich ihrer ökonomischen
und ökologischen Auswirkungen zu verstehen und zu verbessern.
Im
Konzept des Life Cycle Management wird neben der Produktentstehungsphase
auch die Nutzungsphase und die Nachgebrauchsphase in das Management
integriert. Ziel einer lebenszyklusorientierten Unternehmensführung
ist die ökonomische und ökologische Effizienzsteigerung der
Produkte unter Berücksichtigung der erweiterten Produktverantwortung,
welche den gesamten Produktlebenslauf umfasst. Hierdurch soll der Ressourceneinsatz
optimiert, die maximal mögliche Effektivität bei der Betreibung
komplexer Systeme erreicht und eine Reduzierung der Lebenslaufkosten
gewährleistet werden.
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Patricia Egede
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Malte Schönemann